Auswirkungen des Preisschocks des Reisendollars auf die Reiseplanung der Iraner Die jüngste Entscheidung über den Reisewährungswechselkurs zeigt eine umfassende Veränderung der Währungspolitik der Regierung, die sich direkt auf die Kosten der Bürger für Auslandsreisen auswirkt. Berichten zufolge hat der Verkaufskurs des Reisendollars in den letzten Tagen einen plötzlichen und erheblichen Anstieg erfahren und ist mit einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf einen Endpreis von etwa 102.000 Toman gestiegen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es eine erhebliche Differenz zwischen dem offiziellen Wechselkurs (etwa 70 bis 72.000 Toman) und dem Wechselkurs auf dem freien Markt, was zu einer Rente für die Empfänger von zugewiesener Währung führte. Dieser drastische Anstieg scheint darauf abzuzielen, diese Differenz zu verringern und den subventionierten Wechselkurs näher an den freien Markt zu bringen. Durch diese Änderung hat sich die Preisdifferenz zwischen jedem zugewiesenen Dollar und dem freien Markt erheblich verringert, und der Gewinn aus dem Erhalt dieser Währung ist für Reisende deutlich geringer geworden. Dies beseitigt praktisch den Anreiz, Währung ausschließlich zum Zweck der Gewinnmaximierung zu erhalten. Die Hauptfolge dieser Maßnahme ist jedoch der drastische Anstieg der Reisekosten für echte Reisende. Obwohl dieser Kurs nur das Kontingent von 500 Dollar betrifft, zeigt er psychologisch und praktisch eine Verteuerung der Ausreise aus dem Land für die Iraner an. Experten sind der Meinung, dass diese Politik langfristig in Richtung einer einheitlichen Währung und mehr Stabilität auf dem Markt führen kann, jedoch kurzfristig einen zusätzlichen Druck auf die Reisenden ausüben wird. Dieser Preisanstieg zu Beginn der reiseintensiven Herbstsaison könnte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Auslandsreisen und einem Wiederaufschwung der Inlandsreisen führen.